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Unsere Ukrainehilfe geht weiter

Es sind viele Spendengelder von Bürgern aus Werder und den Ortsteilen mit Beginn des furchtbaren Krieges in der Ukraine beim Netzwerk Neue Nachbarn Werder eingegangen. Einen Teil der Spendengelder konnten wir für die zu uns nach Werder geflüchteten Frauen und Kinder verwenden. Zum Beispiel als Aufwandsentschädigung für notwendige schriftliche Übersetzungen. Materialkosten für eine Fahrradreparatur, Kilometerentschädigung für notwendige Transporte usw.. Es konnte auch bei einer temporären finanziellen Notlage geholfen werden. Es wurden Sachspenden (Kinderspielzeug, Fernsehgeräte, Möbel) vermittelt.

Soweit uns bekannt ist, sind die bei uns in Werder untergebrachten Frauen und Kinder, finanziell durch Transferleistungen oder angenommene Jobs der Eltern, gut versorgt. 
 
Einige Frauen haben uns gebeten, Hilfe für die in der Ukraine verbliebenen Freunde und  Familienangehörigen, wenn möglich, zu organisieren.

Daher unterstützen wir derzeit die Versendung von Hilfspaketen über einen privat organisierten wöchentlichen Hilfstransport.  

An dieser Stelle danken wir insbesondere den Bewohnern des Uferwerkes Werder, die aus ihren Räumlichkeiten der Tauschbörse warme Kleidung und Kindersachen zur Verfügung gestellt haben. 

Wir danken auch den Kindern, die von ihren Spielsachen abgegeben haben, um den Kindern in der Ukraine eine Freude zu machen.

Natalia, die im Uferwerk eine Unterkunft gefunden hat, füllt diese Pakete und beschriftet sie mit den Zieladressen. Dann fährt Natalia zusammen mit den privaten PKW`s  der Netzwerker*innen oder mit Burgunde aus dem Uferwerk diese Pakete nach Potsdam zur Sammelstelle der Ukraine Transporter.

Dort treffen wir auch viele andere Familienangehörige, die ebenso diesen Weg der Hilfe für Ihre Lieben oder Schulen und Hilfsorganisationen vor Ort nutzen.

Regelmäßig erhalten wir per Mail Fotos, wenn diese Pakete in Kiew oder anderen Orten bei den Familien angekommen sind.

Weitere Hilfen, gerade für die Notlage der ukrainischen Menschen im Winter und in der Weihnachtszeit, sind in Vorbereitung.

Natalia dankt stellvertretend für Ihre Familie und Freunde in der Heimat für die Hilfe aus Werder (Havel).

4 Jahre Wohnverbund des Internationalen Bundes in Werder

Am 14.11.2022 haben die Bewohner*innen der Gemeinschaftsunterkunft in der Schubertstraße das 4 jährige Leben in der GU gemeinsam mit ihrer Leiterin der GU, den Sozialpädagogen*innen und weiteren Angestellten der GU gefeiert. 

Es waren Gäste aus dem Landkreis Potsdam Mittelmark, eine ehrenamtlich tätige Lehrerin aus einer Werderaner Schule,  Vertreterinnen des  Netzwerk Neue Nachbarn Werder und weitere Gäste vor Ort. 

In vielen Gesprächen haben wir uns erinnert, wie vor 4 Jahren das Wohnheim von den Familien und alleinlebenden Frauen aus verschiedenen Ländern bezogen wurde. 

Nach furchtbaren Kriegserlebnissen und Strapazen der Flucht konnten die Geflüchteten hier in gut sanierten Wohnungen zur Ruhe kommen. Eine umsichtige Betreuung und ehrenamtliche Helfer machten das Einleben in Werder leichter. 

Kinder gehen heute in die Kita, zur Schule und sind im Vereinsleben und der Freiwilligen Feuerwehr dabei. Jugendliche sind in einer Ausbildung oder Studium. Viele Mütter oder Väter haben inzwischen eine Arbeit gefunden. Einige der Bewohner*innen sind inzwischen selbst ehrenamtlich tätig. Nun, es gibt sicher noch viel zu tun.  Aber ein Grund zum Feiern sind diese 4 Jahre schon.

Viele Bewohnerinnen haben köstliches internationales Essen gekocht und Kuchen gebacken.  Mit Fördermitteln des Landkreises Potsdam Mittelmark konnten Getränke, Obst und Süßigkeiten bereitgestellt werden. Es wurden auch frische Waffeln gebacken. Und wie immer, wenn man sich trifft und feiert, wird es lustig und gemeinsames Tanzen gehört einfach dazu.

Es war ein wundervolles Fest. Vielen Dank an alle, die es vorbereitet und möglich gemacht haben.
Gudrun Lehmann
Bärbel Titze

Besuch der Landesgartenschau in Beelitz am 26.07.2022

Diesen Sommer haben wir uns entschieden, die Landesgartenschau (Laga) in Beelitz zu besuchen. Wir trafen uns mit Familien aus der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete um 10.00 Uhr am Plantagenplatz und sind mit dem Bus 641 bis zum Haupteingang der Laga gefahren. Wir waren 12 Erwachsene und 15 jüngere Kinder. Da wir auch drei Kinderwagen dabei hatten, waren wir sehr froh, dass wir alle mitfahren konnten, auch wenn es im Bus sehr eng wurde. Es dauerte eine Weile, bis wir die Einlasskontrolle in Beelitz passieren konnten. Nun waren wir froh, in der Laga zu sein und sind vorbei an wunderschönen Blumenbeeten und einigen „Kunstwerken“ zum Spielplatz gegangen und haben für unsere Gruppe einen festen Platz gesucht. Der Spielplatz ist sehr groß und bietet Kindern unterschiedlichen Alters viele Spielmöglichkeiten. Zwischendurch haben wir uns mit selbst mitgebrachtem Essen gestärkt. Die Erwachsenen schauten sich die vielen wunderschönen Blumenbeete an, während die Kinder weiter auf dem Spielplatz getobt, geklettert, gerutscht, Fußball gespielt und viele andere Spielgeräte ausprobiert haben. Leider wurden wir zweimal vom Regen überrascht. Einmal fanden wir unter den Spielgeräten Schutz vor dem Regen. Ein zweites Mal haben wir uns im Pavillon des Landkreises untergestellt. Schade, dass es danach etwas kühler wurde, sonst hätten die Kinder gerne noch länger auf dem Wasserspielplatz getobt. Gegen 16.30 Uhr kamen wir müde wieder zu Hause an.

Unsere Neuen Nachbarn und wir Netzwerker*innen und weitere Betreuer*innen als Begleitpersonen haben den Tag sehr genossen.

Die Landesgartenschau hat uns sehr gut gefallen, weil alle egal ob alt oder jung viel Spaß hatten und jede/r auf seine/ihre Kosten kam.

Ein besonderer Dank gilt Kerstin Borgmann und Neda Miladi, die täglich die Kindergruppe in der Gemeinschaftsunterkunft in der Schubertstraße leiten. Beide Frauen haben uns bei der Vorbereitung des Ausflugs geholfen und begleiteten uns mit der Gruppe zur Laga.

Bärbel Titze

Begegnungscafè am 28.05.22 mit Anika Lorentz

Am 28.05.2022 fand unser monatliches Begegnungscafè im Treffpunkt Werder statt. Geflüchtete Mütter mit Ihren Kindern, die in der Gemeinschaftsunterkunft in der Schubertstraße leben, Mütter mit Kindern aus der Ukraine und eine ukrainische Familie, die schon länger in Werder wohnt und nun Dolmetscherfunktion übernommen hat waren vor Ort. Wir freuen uns immer wieder, dass auch weitere Einzelpersonen, die inWerder wohnen, den Weg zu uns finden. 

Wir Netzwerker*innen und unsere – Neuen Nachbar*innen – haben uns besonders gefreut, dass wir die Bürgermeisterkandidatin Anika Lorentz als unseren Gast begrüßen durften. 

Bei Kaffee, Tee und Kuchen tauschten sich alle über viele Themen des Lebens in Werder aus. Unsere Neuen Nachbar*ìnnen nahmen rege die Möglichkeit war, Frau Lorentz direkt über Probleme bei der Wohnungs-/ Kitasuche, Bearbeitung von Anliegen in der Ausländerbehörde und vieles mehr zu informieren. Sie berichteten auch über Erfolge der Kinder in der Schule, im Studium oder wie die Väter einiger Familien Arbeit in der Region gefunden haben.

                        

Wir nutzen diese unsere Treffen auch immer wieder unseren Mitbürgern -People of Color – und allen mit einem anderen religiösen Hintergrund als in Werder historisch gewachsen zu zeigen, dass sie willkommen sind. Wir sprechen und handeln gemeinsam, für ein Weltoffenes Werder.

Vielen Dank an alle, die einen selbstgebackenen Kuchen,Erdbeeren und frischen Rhabarber aus ihren Gärten mitgebracht haben.

Wir freuen uns auf das nächste Begegnungscafè am 25.06./15:00 Uhr

Iftar-Fastenbrechen im Treffpunkt in Werder

 

 

 

 

 

 

 



Am Donnerstag, den 14.04. ab 19:30 Uhr waren wir Frauen des Netzwerkes von muslimischen Frauen der Gemeinschaftsunterkunft Werder und aus Potsdam zum Iftar-Fastenbrechen im Rahmen des aktuellen Ramadan-Monats eingeladen.

Bei sehr leckerem Essen, natürlich selbst gekocht und gebacken, haben wir viel über den Ramadan, das Fastenbrechen nach Sonnenuntergang erfahren.

„Auch nicht muslimische Familienmitglieder, Nachbarn und Freunde werden gern an Iftar-Abenden eingeladen. Daher ist diese Mahlzeit eine religions- übergreifende Aktivität, die Freundschaften stärkt und gesellschaftlichen Frieden stiftet“ (siehe auch 2. Auflage -Sharing Ramadan) mehr hierzu unter https://www.vge-ev.de/projekt/sharing-ramadan/


Es war ein sehr schöner Abend mit vielen Gesprächen.
Vielen Dank an Elcin und ihren Freundinnen für diese liebevolle Initiative und Organisation.

 

Das Weihnachtsfest steht vor der Tür.🎄

In der „Vor-Corona-Zeit“ haben wir gern zusammen mit unseren – Neuen Nachbarn – diese gemütliche Vorweihnachtszeit genutzt, um uns zu treffen.
Wir haben zum Beispiel in der Gemeinschaftsunterkunft Werder zusammen Plätzchen gebackenoder sind mit den Kindern ins Kino oder Theater gegangen. Das hat immer viel Spaß gemacht.

In diesem Jahr mussten wir jedoch erneut, der Situation angepasst, anders planen.
Also haben wir kleine Geschenktüten vorbereitet. Regionale Äpfel, Nüsse aus dem Weltgarten Werder, Naschereien, Zitrusfrüchte, Schul- Bastelbedarf und vieles mehr füllten die Tüten.
Diese wurden den Familien in der Gemeinschaftsunterkunft- Schubertstraße und weiteren uns bekannten Familien in Werder und Phöben als Weihnachts- gruß übergeben.

Wir danken der Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg, Frau Dr. Doris Lemmermeier und ihrem Team für die in 2021 bereitgestellten Fördermittel für die Integrationsarbeit. Diese Fördermittel konnten wir teilweise auch für diese Aktion nutzen.

Wir danken unseren Sponsoren, Unterstützern, Freunden und Aktiven des Netzwerkes Neue Nachbarn Werder für das Engagement in 2021.

Ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, viel Gesundheit und Optimismus wünschen wir allen für 2022.

gez. die Koordinationsgruppe NNNW

Was für ein erfolgreiches Festival für ein weltoffenes Werder am Samstag 04.09.2021

Eine abwechslungsreiche – Aktionswoche Weltoffenes Werder – mit interessanten Aktivitäten und Veranstaltungen wurde am Samstag, den 04.09.2021 mit einem Festival auf dem Marktplatz der Insel Werder (Havel) gekrönt. 
 
 
Vielfältige Stände von regionalen Anbietern mit Essen und Trinken,  Informationen, Spiel und Spaß für Groß und Klein sowie ein interkulturelles musikalische Programm erfreuten die zahlreichen Besucher bis in die Abendstunden hinein. 
 
Wir als Netzwerk – Neue Nachbarn Werder – haben das Festival mit den Verkauf von Kaffee, Tee und Kuchen bereichert. Für unseren Stand haben wir um Kuchen-Spenden geworben und viele unserer Aktiven Netzwerker, Freunde und Bekannte und unsere -Neuen Nachbarn-, unter anderem Frauen aus Syrien, Afghanistan, Tschetschenien, Türkei, Iran und Russland, haben leckeres Selbstgebackenes und Finger-Food gebracht. Ganz im Sinne dieses Festivals spiegelte sich daher das Angebot von internationalen Leckereien an unserem Stand wieder.
 
 
Den Erlös aus diesem Verkauf teilen sich das Aktionsbündnis Werder und das Netzwerk Neue Nachbarn Werder und wird genutzt, um weitere Aktionen und Hilfen zur Gestaltung eines guten und friedlichen  Zusammenlebens von geflüchteten Menschen in Werder und allen einheimischen Bürgern weiterhin zu fördern. 
 
Wir danken allen Kuchen- Sponsoren und Helfern am Kuchenstand. 
Es hat viel Spaß gemacht und es war eine große Freude so viele Besucher auf dem Festival zu sehen.

Kundgebung gegen die Wahlveranstaltung der AFD in Werder am 01.09.2021



Am 01.09.2021 fand im Schützenhaus eine Wahlkampf-Veranstaltung der AfD unter dem Motto „Meuthen in Werder“statt.

Das „Netzwerk Neue Nachbarn“, das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus Werder“ und etliche andere Organisationen riefen zu einer Kundgebung gegen die AfD und ihren Bundesvorsitzenden auf.

Etwa 100 Teilnehmer versammelten sich vor dem Schützenhaus und äußerten in einer lautstarken aber friedlichen Demonstration ihren Unmut und ihre Besorgnis. Meuthen und die AfD sind mit ihrer rassistischen Hetze insbesondere gegen Geflüchtete, ihren homophoben und sexistischen Positionen und ihrem antidemokratischen Weltbild bei uns in Werder nicht willkommen.

Ein Nachmittag im -Weltgarten Werder- bei Henriette

Am 31.07. haben sich Netzwerker, interessierte Werderaner, Neue Nachbarn aus Afghanistan, Syrien und der Türkei getroffen. Wir haben uns im Garten umgeschaut.
Henriette möchte künftig den Garten für Projekte nutzen, um Menschen zusammen zu bringen u.a. beim gemeinsamen naturnahem Gärtnern, Ernten, Kochen und natürlich Essen.

Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen haben wir den Nachmittag genutzt, um einiges zu besprechen, für unsere Aktivitäten zur Aktionswoche -Weltoffenes Werder-http://www.weltoffenes-werder.de/aktionswoche/ vom 28.08.-04.09.2021.

Wir haben Rachel Clark und Hassan von der Storytelling Arena in Berlin kennen gelernt und erfahren, wie Sie gemeinsam mit interessierten Bürgern u.a. geflüchteten Menschen am 29.08. das geplante – Storytelling im Weltgarten zum Thema (K)EINE WAHL – gestalten möchten. Ibrahim und Halil werden mitwirken.
Über Rachel und Ihre Arbeit kann man hier mehr erfahren: http://storyfelder.de/events/hast_du_die_wahl
 

Danke Rachel und Hassan. Der Austausch mit Euch war sehr interessant. Danke Henriette, dass wir den Nachmittag in Eurem Garten verbringen konnten.

Erstes Treffen zum Begegnungscafè in 2021

Am Samstag, den 26.06.2021 war es endlich soweit. Die lange Corona-Pause konnte unterbrochen werden. Wir haben uns mit unseren Neuen Nachbarn im Garten des Treffpunkte Werder getroffen. Selbstgebackenes, Obst, Eiskaffee und weitere kühle Getränke standen bereit oder wurden mitgebracht. Frauen und Männer mit Ihren Kindern aus der Gemeinschaftsunterkunft und aus Werder haben sich getroffen.  Wir haben über das Erlebte der letzten Monate gesprochen und wo Hilfe benötigt wird.

Maryam aus dem Iran hat mit Freude berichtet, dass sie nun endlich ab August ein Praktikum in einem wissenschaftlichen Institut in Potsdam beginnen kann. Sie freut sich sehr und hat fleißig ihre deutschen Sprachkenntnisse verbessert. Halil und Gusein haben über die Probleme bei der Wohnungssuche in Werder und Umgebung berichtet.

Der 16-jährige Gymnasiast- Baraa ist auf der Suche nach einem Ferien-Job.

Es gibt nach wie vor viel zu tun, um die Zukunft für geflüchtete Menschen in Werder nachhaltig zu sichern. Dafür werden wir Netzwerker uns auch weiterhin engagieren.
Einige Frauen haben den Wunsch geäußert, dass die Deutschkurse der Ehrenamtlichen aus dem Netzwerk Neue Nachbarn weitergeführt werden. Was wir natürlich gerne in den Räumen des Treffpunktes wieder anbieten werden.
Zur Freude der Kinder hatte Dominika viele Kinderbücher als Geschenke dabei.

Wir freuen uns, dass es weitere Ideen für gemeinsame Aktivitäten gibt, die wir dank der Fördermittel des Landes Brandenburg finanziell begleiten können.

Bis bald, zu unserem nächsten Treffen im Juli.