Besuch der Landesgartenschau in Beelitz am 26.07.2022

Diesen Sommer haben wir uns entschieden, die Landesgartenschau (Laga) in Beelitz zu besuchen. Wir trafen uns mit Familien aus der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete um 10.00 Uhr am Plantagenplatz und sind mit dem Bus 641 bis zum Haupteingang der Laga gefahren. Wir waren 12 Erwachsene und 15 jüngere Kinder. Da wir auch drei Kinderwagen dabei hatten, waren wir sehr froh, dass wir alle mitfahren konnten, auch wenn es im Bus sehr eng wurde. Es dauerte eine Weile, bis wir die Einlasskontrolle in Beelitz passieren konnten. Nun waren wir froh, in der Laga zu sein und sind vorbei an wunderschönen Blumenbeeten und einigen „Kunstwerken“ zum Spielplatz gegangen und haben für unsere Gruppe einen festen Platz gesucht. Der Spielplatz ist sehr groß und bietet Kindern unterschiedlichen Alters viele Spielmöglichkeiten. Zwischendurch haben wir uns mit selbst mitgebrachtem Essen gestärkt. Die Erwachsenen schauten sich die vielen wunderschönen Blumenbeete an, während die Kinder weiter auf dem Spielplatz getobt, geklettert, gerutscht, Fußball gespielt und viele andere Spielgeräte ausprobiert haben. Leider wurden wir zweimal vom Regen überrascht. Einmal fanden wir unter den Spielgeräten Schutz vor dem Regen. Ein zweites Mal haben wir uns im Pavillon des Landkreises untergestellt. Schade, dass es danach etwas kühler wurde, sonst hätten die Kinder gerne noch länger auf dem Wasserspielplatz getobt. Gegen 16.30 Uhr kamen wir müde wieder zu Hause an.

Unsere Neuen Nachbarn und wir Netzwerker*innen und weitere Betreuer*innen als Begleitpersonen haben den Tag sehr genossen.

Die Landesgartenschau hat uns sehr gut gefallen, weil alle egal ob alt oder jung viel Spaß hatten und jede/r auf seine/ihre Kosten kam.

Ein besonderer Dank gilt Kerstin Borgmann und Neda Miladi, die täglich die Kindergruppe in der Gemeinschaftsunterkunft in der Schubertstraße leiten. Beide Frauen haben uns bei der Vorbereitung des Ausflugs geholfen und begleiteten uns mit der Gruppe zur Laga.

Bärbel Titze

Das Netzwerk wünscht Anika Lorentz Erfolg für die Bürgermeisterin-Stichwahl am Sonntag!

Auf unserem letzten, gut besuchten Koordinationstreffen des Netzwerkes haben wir einstimmig beschlossen, die Kandidatur von Anika Lorentz für das Bürgermeisterinnenamt zu unterstützen – das ist ungewöhnlich, hat aber gute Gründe: Wir erfahren bei unserer Arbeit als Netzwerk, dass Anika Lorentz uns zuhört, sich beteiligt und sich engagiert für Anliegen, wie z.B. die Wohnungsnot. Darum wünschen wir uns Anika Lorentz als Bürgermeisterin für Werder. Sie steht für Bürgernähe und Transparenz. Der letzte Newsletter von Anika Lorentz kann hier nachgelesen werden.

Runder Tisch „Wohnungen für Geflüchtete in Werder“ am 20. Juni 2022 gestartet

Das Netzwerk Neue Nachbarn Werder beobachtet seit langem mit wachsender Sorge, dass die derzeit 43 geflüchteten Familien in der Gemeinschaftsunterkunft in der Schubertstraße keine angemessene eigene Wohnung in Werder und Umgebung finden, obwohl sie nach der Rechtslage ausziehen dürfen und auch sollen. Das NNNW und der Internationale Bund, der die Gemeinschaftsunterkunft leitet und mit seinem Beratungsfachdienst Migration Geflüchtete in allen Lebenslagen unterstützt, halten es für dringend geboten, mit all denjenigen ins Gespräch kommen, die dazu beitragen können, Abhilfe zu schaffen. Wir haben daher gemeinsam einen Runden Tisch gegründet, der regelmäßig tagen soll, um praxisnahe Lösungen zu finden.

Unserer weit gefächerten Einladung zur Auftaktveranstaltung am 20. Juni 2022 waren Stadtverordnete, dabei die Kandidatin für die Bürgermeisterstichwahl Anika Lorentz, sachkundige Bürger in der Stadtverordnetenversammlung, das Weltoffene Werder, Vertreterinnen und Vertreter des Landkreises Potsdam-Mittelmark und des Integrationsbeirates sowie der Geschäftsführer der stadteigenen Wohnungsgesellschaft HGW gefolgt. Auch der Landtagsabgeordnete Adler (SPD) hatte sich Zeit genommen. Allseits wurde bedauert, dass Bürgermeisterin Frau Saß und der 1. Beigeordnete und Integrationsbeauftragte der Stadt Werder Herr Große ihre Teilnahme abgesagt und auch keine Vertretung entsandt hatten.

Der Vorstellungsrunde folgte ein reger Gedankenaustausch. Aus vielen Blickwinkeln wurden Themen gesammelt, die kurz-, mittel- und langfristig umgesetzt werden müssen. Zweifellos kann der allgemeinen Wohnungsnot nur durch politisch gewollten, öffentlich geförderten Bau von Sozialwohnungen, sei es durch die HGW und Genossenschaften, sei es durch private Investoren, abgeholfen werden. Aber auch die Stadtgesellschaft muss stärker mit dem Thema befasst und ermuntert werden, bestehende Wohnungen an Geflüchtete zu vermieten. Die Vertreterin des Landkreises versicherte, dass private Vermieter und Geflüchtete zur Vermeidung von Missverständnissen und Irritationen bei und auch nach dem Abschluss von Mietverträgen begleitet werden.

Erwartungsgemäß konnte es in dieser Auftaktveranstaltung zu keinen konkreten Ergebnissen kommen. MdL Adler zog im Einvernehmen aller aber zuversichtlich das vorläufige Fazit, dass der Runde Tisch konstruktive Energie entwickeln und erfolgreich arbeiten werde. In diesem Sinne hoffen wir für das im September geplante zweite Treffen schon auf greifbare Ergebnisse.

Begegnungscafè am 28.05.22 mit Anika Lorentz

Am 28.05.2022 fand unser monatliches Begegnungscafè im Treffpunkt Werder statt. Geflüchtete Mütter mit Ihren Kindern, die in der Gemeinschaftsunterkunft in der Schubertstraße leben, Mütter mit Kindern aus der Ukraine und eine ukrainische Familie, die schon länger in Werder wohnt und nun Dolmetscherfunktion übernommen hat waren vor Ort. Wir freuen uns immer wieder, dass auch weitere Einzelpersonen, die inWerder wohnen, den Weg zu uns finden. 

Wir Netzwerker*innen und unsere – Neuen Nachbar*innen – haben uns besonders gefreut, dass wir die Bürgermeisterkandidatin Anika Lorentz als unseren Gast begrüßen durften. 

Bei Kaffee, Tee und Kuchen tauschten sich alle über viele Themen des Lebens in Werder aus. Unsere Neuen Nachbar*ìnnen nahmen rege die Möglichkeit war, Frau Lorentz direkt über Probleme bei der Wohnungs-/ Kitasuche, Bearbeitung von Anliegen in der Ausländerbehörde und vieles mehr zu informieren. Sie berichteten auch über Erfolge der Kinder in der Schule, im Studium oder wie die Väter einiger Familien Arbeit in der Region gefunden haben.

                        

Wir nutzen diese unsere Treffen auch immer wieder unseren Mitbürgern -People of Color – und allen mit einem anderen religiösen Hintergrund als in Werder historisch gewachsen zu zeigen, dass sie willkommen sind. Wir sprechen und handeln gemeinsam, für ein Weltoffenes Werder.

Vielen Dank an alle, die einen selbstgebackenen Kuchen,Erdbeeren und frischen Rhabarber aus ihren Gärten mitgebracht haben.

Wir freuen uns auf das nächste Begegnungscafè am 25.06./15:00 Uhr

Iftar-Fastenbrechen im Treffpunkt in Werder

 

 

 

 

 

 

 



Am Donnerstag, den 14.04. ab 19:30 Uhr waren wir Frauen des Netzwerkes von muslimischen Frauen der Gemeinschaftsunterkunft Werder und aus Potsdam zum Iftar-Fastenbrechen im Rahmen des aktuellen Ramadan-Monats eingeladen.

Bei sehr leckerem Essen, natürlich selbst gekocht und gebacken, haben wir viel über den Ramadan, das Fastenbrechen nach Sonnenuntergang erfahren.

„Auch nicht muslimische Familienmitglieder, Nachbarn und Freunde werden gern an Iftar-Abenden eingeladen. Daher ist diese Mahlzeit eine religions- übergreifende Aktivität, die Freundschaften stärkt und gesellschaftlichen Frieden stiftet“ (siehe auch 2. Auflage -Sharing Ramadan) mehr hierzu unter https://www.vge-ev.de/projekt/sharing-ramadan/


Es war ein sehr schöner Abend mit vielen Gesprächen.
Vielen Dank an Elcin und ihren Freundinnen für diese liebevolle Initiative und Organisation.

 

Internationaler Tag gegen Rassismus 21. März 2022

Werder zeigt Haltung

Der diesjährige Internationale Tag gegen Rassismus steht im Schatten des brutalen, russischen Angriffskrieges gegen die Unabhängigkeit und die Menschen in der Ukraine. In der Folge sind Millionen auf der Flucht. Wir erleben die größte Fluchtbewegung in Europa seit dem Ende des 2. Weltkrieges. Und Werder zeigt Haltung: Das Netzwerk Neue Nachbarn Werder und das Aktionsbündnis Weltoffenes Werder haben sofort mit Kriegsbeginn erste Hilfen für die in Werder ankommenden Menschen organisiert. Wir sind dankbar für die Menschen, die jetzt ihre Wohnungen für Geflüchtete, für Fremde, die oft mit kaum mehr als einem Handkoffer hier ankommen, öffnen: „Wir erleben eine große Welle der Hilfsbereitschaft.“

Rassismus ist Ablehnung, Ausgrenzung und Entrechtung von Menschen, weil sie als ‚anders‘, als ‚Fremde‘, als nicht ‚zugehörig‘ angesehen werden. Was wir in Werder jetzt erleben ist das Gegenteil davon: Solidarität über Grenzen hinweg mit der Botschaft: Wir stehen an eurer Seite, wir sind solidarisch gegen Autokraten und für die Menschenrechte. Sprachgrenzen werden mit Hilfe von Handy-Apps überwunden.

Zum Internationalen Tag gegen Rassimus demonstrieren fast 100 Geschäfte und Restaurants in Werder an ihren Eingangstüren mit einem vom Weltoffenen Werder gestaltetem Plakat ‚Haltung gegen Rassismus‘.

Und mit Beitrag auch von Menschen aus dem Netzwerk ist ein wunderschöner kleiner Film enstanden, in dem viele Werderaner*innen ganz persönlich ihre Haltung gegen Rassismus und für Weltoffenheit zeigen – begleitet von dem nachdenklichen und aktuellen Song Grenzen von Dota Kehr.

Damit diese spontane Hilfsbereitschaft nachhaltig wirken kann und Rassismus in allen Formen überwunden wird, braucht es aus Sicht des Netzwerkes und dem Aktionsbündnis große Anstrengungen und einen langen Atem. Zum Internationalen Tag gegen Rassismus fordern wir daher:

  • Kitas, Schulen und andere Bildungseinrichtungen brauchen jetzt eine starke staatliche Unterstützung, um die Herausforderungen des multikulturellen und mehrsprachigen Lernens für alle Kinder (und Erwachsene) gut gestalten zu können.

  • Die Suche von bezahlbaren Wohnraum ist für viele ein großes Problem, aber vor allem Geflüchtete haben oft gar keine Chancen eine angemessene Wohnung zu finden. Da braucht es Unterstützung und Regelungen, um einen fairen und nicht diskriminierenden Zugang zum Wohnungsmarkt für alle Menschen zu ermöglichen.

  • Es darf keine Trennung in Geflüchtete erster und zweiter Klasse geben. Wer vor Krieg und Verfolgung flieht, hat ein Anrecht auf solidarische Aufnahme. Bomben machen keinen Unterschied zwischen Hautfarbe, Religion oder Staatszugehörigkeit. Auch wenn die Blicke jetzt ganz bei dem Leid der Ukraine sind, dürfen wir die aus Afghanistan, Syrien, Jemen, Äthiopien und anderen Ländern fliehenden Menschen nicht ‚vergessen‘.

 

Ukraine Hilfe – was jetzt zu tun ist

Brutal und mit dreisten Lügen hat Putin den Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine befohlen, um dieses Land seinen Großmacht-Wahnvorstellungen zu unterwerfen, und bringt damit unermessliches Leid über die Menschen.

Als Netzwerk Neue Nachbarn haben wir in der Begegnung und Begleitung von Geflüchteten z.B. aus Syrien und Afghanistan erfahren, welches Leid und Elend und Ängste die Kriege in den verschiedenen Weltregionen verursachen.

Erste Familien sind bereits in privaten Wohnungen untergebracht und wir entwickeln gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Weltoffenes Werder und der Stadtverwaltung Werder Strukturen, um Hilfe und Hilfsangebote zu koordinieren.

  • Wenn Sie Geflüchtete (vorübergehend) Unterkunft anbieten können, schreiben Sie bitte an ukraine-hilfe@weltoffenes-werder.de
  • Alle Gastgeber und Paten für Geflüchtete sollten sich mit diesem Link in die Mailingliste ‚Ukraine Gastgeber in Werder‘ eintragen – sie dient zur Information und dem gegenseitigen Austausch.
  • Für weitere Hilfen wie Sachspenden oder Begleitung und Patenschaften für hier ankommende Menschen können Sie sich in die Mailingliste ‚Aktive im Netzwerk Neue Nachbarn Werder‘ hier eintragen.
  • Hilfreiche Informationen für Unterstützer*innenn und für Flüchtlinge haben wir hier zusammengetragen.
  • Spenden sind willkommen und wichtig, um den Geflüchteten für die erste Ankommenszeit beim Lebensunterhalt helfen zu können. Bitte spenden Sie – alle Informationen dazu, finden sie hier.

Vielen Dank allen, die sich jetzt so engagiert aktiv sind!

Das Weihnachtsfest steht vor der Tür.🎄

In der „Vor-Corona-Zeit“ haben wir gern zusammen mit unseren – Neuen Nachbarn – diese gemütliche Vorweihnachtszeit genutzt, um uns zu treffen.
Wir haben zum Beispiel in der Gemeinschaftsunterkunft Werder zusammen Plätzchen gebackenoder sind mit den Kindern ins Kino oder Theater gegangen. Das hat immer viel Spaß gemacht.

In diesem Jahr mussten wir jedoch erneut, der Situation angepasst, anders planen.
Also haben wir kleine Geschenktüten vorbereitet. Regionale Äpfel, Nüsse aus dem Weltgarten Werder, Naschereien, Zitrusfrüchte, Schul- Bastelbedarf und vieles mehr füllten die Tüten.
Diese wurden den Familien in der Gemeinschaftsunterkunft- Schubertstraße und weiteren uns bekannten Familien in Werder und Phöben als Weihnachts- gruß übergeben.

Wir danken der Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg, Frau Dr. Doris Lemmermeier und ihrem Team für die in 2021 bereitgestellten Fördermittel für die Integrationsarbeit. Diese Fördermittel konnten wir teilweise auch für diese Aktion nutzen.

Wir danken unseren Sponsoren, Unterstützern, Freunden und Aktiven des Netzwerkes Neue Nachbarn Werder für das Engagement in 2021.

Ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, viel Gesundheit und Optimismus wünschen wir allen für 2022.

gez. die Koordinationsgruppe NNNW

Gute Nachricht: Ampel-Koalition stärkt Recht auf Familiennachzug

Beim Festival Weltoffenes Werder im September hatten wir Unterschriften gesammelt und Postkarten ausgefüllt, um die Forderungen von Pro Asyl nach Erleichterungen für den Familien-Nachzug zu unterstützen:

> Visumsbeantragung über das Internet statt langer Wartezeiten und gefährlicher Wege (Kriegsländer!) zu den deutschen Botschaften
> Aufhebung der Obergrenze beim Familiennachzug für die Flüchtlinge mit ’subsidiärem Schutz‘ (meist Flüchtlinge aus Kriegsgebieten)
> Für das Recht von minderjährigen Flüchtlingen auf Familiennachzug nicht nur der Eltern sondern auch ihrer minderjährigen Geschwister – sollen die denn im Verfolgungsland ohne Eltern zurückgelassen werden?

Diese Unterschriften hatten wir der neuen Bundestagsabgeordneten unseres Wahlkreises Sonja Eichwede zukommen lassen – auch wenn wir da leider keine Antwort erhielten, freuen wir uns sehr, dass die Umsetzung dieser 3 Forderungen in den Koalitionsvertrag von SPD, Grüne und FDP aufgenommen wurde:

Die ankündigte Gesetzesänderung bedeutet, dass auch subsidiär Geschützte (zum Beispiel Syrer und Afghanen, die vor Krieg, Terror und Folter fliehen) endlich wieder das Recht auf Familiennachzug bekommen. Beschleunigte und digitalisierte Verfahren, wie sie nun im Koalitionsvertrag vereinbart wurden, sind für alle, die auf ihre Familie warten, dringend notwendig. Und Familiennachzug auch für die minderjährigen Geschwister, damit diese nicht getrennt von ihren Familien zurückbleiben müssen. Weiter lesen …

Sehr betroffen sind wir von den schlimmen Nachrichten der Menschenrechtsverletzungen an europäischen Grenzen, sei es in Griechenland, in Polen oder jetzt das Schiffsunglück auf dem Ärmelkanal. Seebrücke, ein zivilgesellschaftliches Netzwerk, das sich für ein solidarisches Europa einsetzt, ruft dazu auf, mit Grünem Licht für die Aufnahme Schutzsuchender  aus dem belarussisch – polnischen Grenzgebiet zu demonstrieren (28.11.2021 16:00 — 18:00 Uhr, Berlin, Platz der Republik). Deutschland und Europa müssen die Wege legaler und sicherer Einwanderung ausbauen – Erleichertung des Familiennachzug ist ein wichtiger Baustein einer humanitären Einwanderungspolitik – weitere müssen folgen.

Ein anderes Thema, das uns im Netzwerk in Zusammenwirken mit Sozialarbeitern und Integrationsbeauftragte beschäftigt, ist die Vermittlung von Wohnungen an Familien aus der Gemeinschaftsunterkunft, die Anspruch auf eine eigene Wohnung haben, aber leider bei ihrer Wohnungssuche oft auf Ablehnung oder Ignoranz stoßen. Bitte melden Sie sich bei uns, wenn Sie weltoffene Vermieter*innen kennen oder uns anders bei diesem für die Integration von Geflüchteten wichtigen Anliegen unterstützen können.

Ausflug in die Biosphäre Potsdam am 13.11.2021

Nach einer langen Corona bedingten Pause haben wir am Samstag, dem 13.11. wieder einen Ausflug unternommen. Da es im November sehr ungemütlich und kalt sein kann, entschieden wir uns für einen Ausflug in die Biosphäre nach Potsdam. Dort ist es schön warm und man kann denken, man sei im Urwald.

Da wir Ehrenamtlichen infolge der Coronalage nicht mehr so häufig in der Gemeinschaftsunterkunft (GU) sein können, hat uns die Leiterin der GU Tamara Spasojev tatkräftig unterstützt, interessierte Bewohner_innen zu fragen, ob sie Lust auf einen Ausflug haben. Eine Familie musste leider kurzfristig wieder absagen, weil eine Tochter wegen eines Coronafalls in der Schule in Quarantäne war.

Am Samstag haben wir uns um 10.00 Uhr vor der Gemeinschaftsunterkunft getroffen und sind gemeinsam mit Bus und Tram zur Biosphäre gefahren. Dort waren wir pünktlich um 11.30 an der Kasse. Unsere Coronanachweise wurden sehr genau kontrolliert, aber wir hatten uns alle super gut vorbereitet.

In der Biosphäre war es schön warm und wir genossen es, durch den Urwald zu laufen. Es gab sehr viel zu sehen, viele riesengroße Pflanzen, einen Wasserfall und verschiedene Tiere, Wasserschildkröten, Fische, Affen, Papageien, Schlangen und vieles mehr. In Schaukästen haben wir Heuschrecken gesucht, die sich in den Pflanzen versteckt haben. Wir haben in einem nachgebildeten U-Boot tolle Korallen und Fische gesehen. Überall gab es viele Information, über Tiere und Pflanzen, aber auch wichtige Dinge zum Umweltschutz, so u.a. über von Mikroplastik verdreckte Meere. Wir haben z.b. auch große Bananenpflanzen gesehen mit kleinen noch unreifen Bananen daran. Sehr schön war, dass für jeden von uns etwas dabei war, egal wie alt er war. Nach drei Stunden waren wir k.o. und haben uns in einem Restaurant Kaffee, Brause oder einen heißen Kakao gegönnt. Danach haben wir uns mit vielen neuen Eindrücken aber auch etwas müde auf den Heimweg gemacht.

Huseyn hat ein ganz tolles Video über unseren Besuch in der Biosphäre gemacht. Wenn Ihr Lust habt, schaut mal rein.

Bärbel Titze